Flug mit der Ju 52

2006-06-06

Am heutigen Dienstag wurde einer der Gutscheine eingelöst, die der Chronist zu einem seiner runden Geburtstage erhalten hatte: ein einstündiger Flug mit der Ju 52. Die "Tante Ju" mit ihrem historischen Kennzeichen D-AQUI wurde vor 70 Jahren in den Junkers-Flugzeugwerken in Dessau gebaut - und fliegt heute noch. Eine Reise mit diesem Flugzeug bedeutet daher nicht nur die Überwindung von Räumen, sondern auch eine Reise in die Pioniertage der Fliegerei.- Unser Flug LH8803 begann glücklicherweise nicht zu der ausgewiesenen Abflugzeit, sondern nach dem Einchecken am unscheinbaren Gate A8 und der Fahrt auf das Vorfeld (hier die Hinweistafel am Bus) mit dem Boarding über die mitgeführte Leiter und dem pünktlichen Start um 14:30. Jeder der Passagiere hatte einen Fensterplatz, einzelne Fenster konnten während des Fluges geöffnet werden. Unser Flug führte uns main- und rheinabwärts über Rüdesheim und das romantische Mittelrheintal zur Pfalz bei Kaub. Über der Loreley leitete der Pilot den Rückflug ein. Fast in Höhe der Antennenspitzen umrundete er die Frankfurter Innenstadt mit ihren Hochhäusern. Der Anflug auf den Flughafen Frankfurt bot ungewohnte Ansichten des Vorfelds. Der Chronist will nicht verhehlen, dass der Flug in einer Höhe von ca. 500 m über Grund etwas unruhiger und windgeschüttelter verlief als einer in der vertrauteren Reiseflughöhe von ca. 10 km. Die bereit liegende Tüte spendete ihm zumindest auf dem Rückflug Halt und Zuversicht. Die Aufnahmen des Cockpits wurden daher auch erst nach der Landung (pünktlich um 15:30) gemacht. - Ein Stand mit Ju 52-Devotionalien begleitet Tante Ju auf ihrer Deutschland- und Österreich-Tournee. - Wir waren noch in Sichtweite der Ju 52, als bereits die PAXe für den nächsten Flug eintrafen.

Für Breitband-Angebundene: Video-Clip zur Sicherheitsanweisung (15 MB) und Start (16 MB) (jeweils avi-Format).

Zum Anschauen der Großaufnahmen bitte auf die Thumbnail-Aufnahmen klicken.

Thumbnail-Aufnahmen des Ju 52-Flugs 2006


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